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Ein Tag der Freude! - Rüsthaus- und Fahrzeugsegnung

Mit einem großen Festakt feierte man – nahezu exakt ein Jahr nach dem Spatenstich – in Mariazell am Samstag, dem 5. Mai 2012, die Segnung und Übergabe der neuen Heimstätte an die örtlichen Feuerwehr- und Bergrettungskräfte Der Um-, Neu- und Ausbau kam auf etwa 2,2 Millionen Euro, finanziell unterstützt vom Land Steiermark. Da für die Mitglieder der FF Mariazell Selbständigkeit und Zusammenhalt über jeden Zweifel erhaben sind, wurden beachtliche 11.400 freiwillige Arbeitsstunden von den Mariazeller „Florianijüngern“ in Eigenregie erbracht. Weitere 500 unentgeltliche Arbeitsstunden wurden von örtlichen Handwerkern geleistet. Bei einem fiktiven Stundensatz von 25 Euro, entsprechen die Eigenleistungen einem Gegenwert von weit über einer Viertelmillion Euro.

Das am Standort „Wiener Straße 35a“ befindliche Rüsthaus der FF Mariazell wurde in seiner Ursprungsform 1960 gesegnet und in Betrieb genommen. Mit den Jahren wurde der Platzmangel immer gravierender, technische Standards fehlten. Zusätzliche Aufgaben für die Feuerwehr, Änderungen bei der technischen Ausrüstung sowie die Gewährleistung hygienischer Standards lassen den Gedanken für den Neubau eines Rüsthauses in Mariazell bereits in das Jahr 1996 zurückreichen.
Nach vielen weiteren Verhandlungen fand das Projekt „neues Rüsthaus“ sein positives Ende. Es wurde Wirklichkeit. Aufgrund der großzügigen Unterstützung durch das Land Steiermark mit Landeshauptmann und Feuerwehrreferent Mag. Franz Voves und 1. Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer an der Spitze, konnte der Um- Neu- und Ausbau des bestehenden Rüsthauses realisiert werden.

Nach überlegter und reiflicher Planung im Jahr 2010, verbunden mit vielen Besprechungen, wurde mit der Revitalisierung nach dem Spatenstich im Mai 2011 begonnen. Das bestehende Rüsthaus wurde einer Generalsanierung unterzogen und auf den heutigen Stand der Technik gebracht. Sechs Garagenplätze, eine Waschbox sowie ein Turm wurden neu errichtet, in denen der Fuhrpark ab sofort entsprechend Platz findet. Besondere Herausforderung in diesem Zusammenhang war, dass aufgrund statischer Gegebenheiten im Garagenbereich ein vollständiger Bodenaustausch durchzuführen war, um das Objekt überhaupt auf einem entsprechend befestigtem Untergrund bzw. Fundament hochziehen zu können. Ferner wurden die im Feuerwehrhaus integrierten Wohnungen sowie der Keller saniert. Auch wurde Platz für Lager- und Büroräumlichkeiten sowie Umkleiden geschaffen.

Die Brucker Wohnbau GmbH hat das Projekt, dessen Gesamtkosten sich auf rund 2, 2 Millionen Euro belaufen, mit Architekt DI Othmar Edelbacher und Baumeister Hanspeter Zefferer federführend abgewickelt. Mit überwiegender Mehrheit wurden Firmen und Unternehmer aus der Region Mariazellerland mit der Errichtung bzw. Installation von Gewerken beauftragt - dies mit dem Ergebnis positiver Auswirkungen auf den regionalen Arbeitsmarkt.

Dankbar - und mit berechtigtem Stolz auf seine Mannen - blickte der Kommandant der Feuerwehr Mariazell, HBI Bodo Demmerer, in seinen Ausführungen beim Festakt auf ein intensives Bau- und Arbeitsjahr zurück. Haben doch die örtlichen Feuerwehrkräfte mit 11.400 eigenen Arbeitsstunden sehr zum Gelingen des Gesamtprojektes beigetragen. Nicht minder stolz zeigte sich Mariazells Feuerwehrkommandant auch über die Tatsache, am Tag der Rüsthaussegnung ebenso zwei neue Einsatzfahrzeuge segnen, in den Dienst stellen zu lassen und unter neuem Dach bei der FF Mariazell unterzustellen.

Nach rund 33-jähriger Dienstzeit wurde das betagte Tanklöschfahrzeug im heurigen Jahr außer Dienst gestellt und durch ein neues Tanklöschfahrzeug-Allrad mit 3.000 Liter Wasserinhalt ersetzt. Die Finanzierung des neuen TLF-A 3000, dessen Gesamtkosten rund € 365.000,-- betragen, wurde mit Bedarfszuweisungsmittel der beiden Gemeindereferenten Voves und Schützenhöfer, mit Beihilfenmittel seitens des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark aus KAT-Mitteln und mit rd. € 50.000,-- Eigenmittel der FF Mariazell finanziert. Der Klein-Lkw wurde zu 100 Prozent aus Eigenmitteln der FF Mariazell (rd. € 100.000,--) bezahlt.

Mit der neuen Heimstätte sowie den zwei neuen Einsatzfahrzeugen ist die Freiwillige Feuerwehr Mariazell wieder auf einen, den heutigen Ansprüchen und Anforderungen entsprechenden Standard, gestellt worden. „Die Stimmung in der Mannschaft ist hervorragend“, so Brucks Bereichsfeuerwehrkommandant OBR Reinhard Leichtfried und selbst Mitglied der FF Mariazell. „Der unbedingte Wille auch in Zukunft für die Bevölkerung der gesamten Region tätig sein zu dürfen ist stark wie nie zuvor“.

Das Einsatzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Mariazell umfasst als Stützpunktfeuerwehr die Gemeinden Mariazell, St. Sebastian und Halltal mit rund 3.000 EinwohnerInnen auf einer Fläche von 128 Quadratkilometern. Bei technischen Einsätzen rückt die FF Mariazell auch ins benachbarte Niederösterreich und in die flächenmäßig sehr große Gemeinde Gußwerk aus.

Am Nachmittag des 5.Mai fanden sich viele geladene Ehrengäste, zahlreiche Feuerwehrdelegationen aus dem Bezirk, dem Feuerwehrabschnitt, aus dem benachbarten Niederösterreich und der Partnerfeuerwehr Fauerbach vor der Höhe (Hessen), zur Rüsthaus- und Fahrzeugsegnung in Mariazell ein. An deren Spitze standen Landeshauptmann und Feuerwehrreferent Mag. Franz Voves, der 1. Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer, der 2. Landeshauptmann-Stellvertreter Siegfried Schrittwieser, Pater Superior Mag. Karl Schauer, Landesrat Johann Seitinger, der Abgeordnete zum Nationalrat Erwin Spindelberger, der Bezirkshauptmann von Bruck/Mur Mag. Bernhard Preiner, Landes-feuerwehrkommandant LBD Albert Kern, HR Dr. Kurt Kalcher von der A20 im Amt der Stmk. Landesregierung, von der österr. Bergrettung Landesleiter-Stv. DI Michael Miggitsch sowie die Bürgermeister des Löschverbandes Josef Kuss (Mariazell), Manfred Seebacher (St. Sebastian) und Herbert Fuchs (Halltal).

Der Festakt wurde durch den stellvertretenden Feuerwehrkommandanten von Mariazell, OBI Thomas Bröderbauer eröffnet. Im Anschluss an den Baubericht des ausführenden Architekten DI Othmar Edelbacher erfolgte die Festansprache von Mariazells Feuerwehrkommandant HBI Bodo Demmerer. Danach wurde der Ortsstellenleiter des Österr. Bergrettungsdienstes, Ortsstelle Mariazellerland – Franz Tributsch – um seine Festansprache gebeten. Nach der Ehrung und Auszeichnung verdienter Feuerwehrkameraden, Vertreter von Einsatzorganisationen und Personen des öffentlichen Lebens durch LBD Albert Kern, Brucks Bereichsfeuerwehrkommandant OBR Reinhard Leichtfried und die anwesenden Ehrengäste, wurde das Wort an die Vertreter der Politik, des Feuerwehrwesens und des Bergrettungsdienstes übergeben, welche Grußworte an die Anwesenden mit den besten Wünschen zum neuen Stützpunkt und den beiden Fahrzeugen, richteten.

Als Höhepunkt des Festaktes wurde die feierliche Segnung des Rüsthauses sowie der zwei neuen Feuerwehrfahrzeuge von Landesfeuerwehrkurat P. Dr. Michael Staberl OSB, ebenfalls aktives Feuerwehrmitglied der FF Mariazell vorgenommen, ehe die Festiviät mit dem Abspielen der Landeshymne kurz vor 17:00 Uhr beendet wurde. Musikalisch umrahmt wurde die Festveranstaltung von der Stadtkapelle Mariazell.

Das darauffolgende traditionelle Florianifest war heuer besonders gut besucht und ein toller Erfolg.

 Zu den Bildern (Fotos von ABI Franz Fink, LFV Steiermark)

Mit einem großen Festakt feierte man – nahezu exakt ein Jahr nach dem Spatenstich – in Mariazell am Samstag, dem 5. Mai 2012, die Segnung und Übergabe des neuen Rüsthauses, zweier Einsatzfahrzeuge und den Bergrettungsstützpunkt Mariazellerland.
Der Um-, Neu- und Ausbau kam auf etwa 2,2 Millionen Euro, finanziell unterstützt vom Land Steiermark. Da für die Mitglieder der FF Mariazell Selbständigkeit und Zusammenhalt über jeden Zweifel erhaben sind, wurden beachtliche 11.400 freiwillige Arbeitsstunden von den Mariazeller „Florianijüngern“ in Eigenregie erbracht. Weitere 500 unentgeltliche Arbeitsstunden wurden von örtlichen Handwerkern geleistet. Bei einem fiktiven Stundensatz von 25 Euro, entsprechen die Eigenleistungen einem Gegenwert von weit über einer Viertelmillion Euro.
Das am Standort „Wiener Straße 35a“ befindliche Rüsthaus der FF Mariazell wurde in seiner Ursprungsform 1960 gesegnet und in Betrieb genommen. Mit den Jahren wurde der Platzmangel immer gravierender, technische Standards fehlten. Zusätzliche Aufgaben für die Feuerwehr, Änderungen bei der technischen Ausrüstung sowie die Gewährleistung hygienischer Standards lassen den Gedanken für den Neubau eines Rüsthauses in Mariazell bereits in das Jahr 1996 zurückreichen.
Nach vielen weiteren Verhandlungen fand das Projekt „neues Rüsthaus“ sein positives Ende. Es wurde Wirklichkeit. Aufgrund der großzügigen Unterstützung durch das Land Steiermark mit Landeshauptmann und Feuerwehrreferent Mag. Franz Voves und Erster Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer an der Spitze, konnte der Um- Neu- und Ausbau des bestehenden Rüsthauses realisiert werden.
Nach überlegter und reiflicher Planung im Jahr 2010, verbunden mit vielen Besprechungen, wurde mit der Revitalisierung nach dem Spatenstich im Mai 2011 begonnen. Das bestehende Rüsthaus wurde einer Generalsanierung unterzogen und auf den heutigen Stand der Technik gebracht. Sechs Garagenplätze, eine Waschbox sowie ein Turm wurden neu errichtet, in denen der Fuhrpark ab sofort Platz findet. Besondere Herausforderung in diesem Zusammenhang war, dass aufgrund statischer Gegebenheiten im Garagenbereich ein vollständiger Bodenaustausch durchzuführen war, um das Objekt überhaupt auf einem entsprechend befestigtem Untergrund bzw. Fundament hochziehen zu können. Ferner wurden die im Feuerwehrhaus integrierten Wohnungen sowie der Keller saniert. Auch wurde Platz für Lager- und Büroräumlichkeiten sowie neue Umkleiden geschaffen. Die Brucker Wohnbau GmbH hat das Projekt, dessen Gesamtkosten sich auf rund 2, 2 Millionen Euro belaufen, mit Architekt DI Othmar Edelbacher und Baumeister Hanspeter Zefferer federführend abgewickelt. Mit überwiegender Mehrheit wurden Firmen und Unternehmer aus der Region Mariazellerland mit der Errichtung bzw. Installation von Gewerken beauftragt - dies mit dem Ergebnis positiver Auswirkungen auf den regionalen Arbeitsmarkt.
Dankbar - und mit berechtigtem Stolz auf seine Mannen - blickte der Kommandant der Feuerwehr Mariazell, HBI Bodo Demmerer, in seinen Ausführungen beim Festakt auf ein intensives Bau- und Arbeitsjahr zurück. Haben doch die örtlichen Feuerwehrkräfte mit 11.400 eigenen Arbeitsstunden sehr zum Gelingen des Gesamtprojektes beigetragen. Nicht minder stolz zeigte sich Mariazells Feuerwehrkommandant auch über die Tatsache, am Tag der Rüsthaussegnung ebenso zwei neue Einsatzfahrzeuge segnen, in den Dienst stellen zu lassen und unter neuem Dach bei der FF Mariazell unterzustellen.Der Fuhrpark der FF Mariazell besteht u.a. aus einem Vorausfahrzeug, zwei Tanklöschfahrzeugen, einem Mannschaftstransportfahrzeug, einem Schweren Rüstfahrzeug (SRF) und einem Lkw mit Allradantrieb (Baujahr 2011). Nach rund 33-jähriger Dienstzeit wurde das betagte Tanklöschfahrzeug im heurigen Jahr außer Dienst gestellt und durch ein neues Tanklöschfahrzeug mit 3.000 Liter Wasserinhalt ersetzt. Die Finanzierung des neuen TLF-A 3000, dessen Gesamtkosten rund € 365.000,-- betragen, wurde mit Bedarfszuweisungsmittel der beiden Gemeindereferenten Voves und Schützenhöfer, mit Beihilfenmittel seitens des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark aus KAT-Mitteln und mit rd. € 50.000,-- Eigenmittel der FF Mariazell finanziert. Der Klein-Lkw wurde zu 100 Prozent aus Eigenmitteln der FF Mariazell (rd. € 100.000,--) bezahlt.
Mit der neuen Heimstätte sowie den zwei neuen Einsatzfahrzeugen ist die Freiwillige Feuerwehr Mariazell wieder auf einen, den heutigen Ansprüchen und Anforderungen entsprechenden Standard, gestellt worden. „Die Stimmung in der Mannschaft ist hervorragend“, so Brucks Bereichsfeuerwehrkommandant OBR Reinhard Leichtfried und selbst Mitglied der FF Mariazell. „Der unbedingte Wille auch in Zukunft für die Bevölkerung der gesamten Region tätig sein zu dürfen ist stark wie nie zuvor“. Das Einsatzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Mariazell umfasst als Stützpunktfeuerwehr die Gemeinden Mariazell, St. Sebastian und Halltal mit rund 3.000 EinwohnerInnen auf einer Fläche von 128 Quadratkilometern. Bei technischen Einsätzen wird auch in das benachbarte Niederösterreich und in die flächenmäßig sehr große Gemeinde Gußwerk ausgerückt.
Am Nachmittag des 5.5. fanden sich viele geladene Ehrengäste, zahlreiche Feuerwehrdelegationen aus dem Bezirk, dem Feuerwehrabschnitt, aus dem benachbarten Niederösterreich und der Partnerfeuerwehr Fauerbach v.d.H. (Hessen), zur Rüsthaus- und Fahrzeugsegnung in Mariazell ein. An deren Spitze standen Landeshauptmann und Feuerwehrreferent Mag. Franz Voves, der Erster Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer, der Zweiter Landeshauptmann-Stellvertreter Siegfried Schrittwieser, Pater Superior Mag. Karl Schauer, Landesrat Johann Seitinger, der Abgeordnete zum Nationalrat Erwin Spindelberger, der Bezirkshauptmann von Bruck/Mur Mag. Bernhard Preiner, Landesfeuerwehr-kommandant LBD Albert Kern, HR Dr. Kurt Kalcher von der A20 im Amt der Stmk. Landesregierung, von der österr. Bergrettung Landesleiter-Stv. DI Michael Miggitsch sowie die Bürgermeister des Löschverbandes Josef Kuss (Mariazell), Manfred Seebacher (St. Sebastian) und Herbert Fuchs (Halltal).
Der Festakt wurde durch den stellvertretenden Feuerwehrkommandanten von Mariazell, OBI Thomas Bröderbauer eröffnet. Im Anschluss an den Baubericht des ausführenden Architekten DI Othmar Edelbacher erfolgte die Festansprache von Mariazells Feuerwehrkommandant HBI Bodo Demmerer. Danach wurde der Ortsstellenleiter des Österr. Bergrettungsdienstes, Ortsstelle Mariazellerland – Franz Tributsch – um seine Festansprache gebeten. Nach der Ehrung und Auszeichnung verdienter Feuerwehrkameraden, Vertreter von Einsatzorganisationen und Personen des öffentlichen Lebens durch LBD Albert Kern, Brucks Bereichsfeuerwehrkommandant OBR Reinhard Leichtfried und die anwesenden Ehrengäste, wurde das Wort an die Vertreter der Politik, des Feuerwehrwesens und des Bergrettungsdienstes übergeben, welche Grußworte an die Anwesenden mit den besten Wünschen zum neuen Stützpunkt und den beiden Fahrzeugen, richteten. Als Höhepunkt des Festaktes wurde die feierliche Segnung des Rüsthauses sowie der zwei neuen Feuerwehrfahrzeuge von Landesfeuerwehrkurat Pater Dr. Michael Staberl, ebenfalls aktives Feuerwehrmitglied der FF Mariazell vorgenommen, ehe die Festiviät mit dem Abspielen der Landeshymne kurz vor 17:00 Uhr beendet wurde. Musikalisch umrahmt wurde die Festveranstaltung von der Stadtkapelle Mariazell.
(Fotos: LFV Steiermark)

 

Waldbrand in Gschöder - 2. Einsatztag

Der zweite Einsatztag beim Waldbrand in Gschöder war von einem gezielten, durch-geplanten und großangelegten Löschangriff geprägt, der durch das Nachlassen des am Vortag starken Südwindes unterstützt wurde.  Das aus der Salza mit Tragkraftspritzen geförderte Löschwasser wurden mit Tank-löschfahrzeugen etwa 4 km und über 300 Höhenmeter zu den Pufferfahrzeugen trans-portiert und von dort in die langen und im sehr steilen Gelände verlegte Löschleitungen gepumt. Es wurden insgesamt über 1500m Schlauch ausgelegt. Über 100.000 Liter Wasser wurde so von den im Steilhang arbeitenden Feuerwehr-leuten direkt zu den Brandstellen gebracht.  Die drei Hubschrauber brachten in ihren Containern mit 88 Löschflügen weitere 40.000 Liter zu den zu Fuß schwer erreichbaren Brandstellen. Vom Hubschrauber wurden auch Feuerwehr-Flughelfer in das schwer zugängliche Gebiet geflogen.  Unter sehr schweren Bedingungen und unter ständiger Steinschlaggefahr gelang es den 120 eingesetzten Feuerwehrleuten und den 20 Forstarbeitern der Gemeinde Wien den Waldbrand zu löschen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Um 13.15 Uhr konnte "Brand aus" gegeben werden, die Löschflüge wurden um 14.00 Uhr eingestellt. Die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte hat bestens funktioniert. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind zur Zeit unbekannt.

Feuerwehr: Fahrzeuge Mannschaft

FF Weichselboden (KLF, 4 Mann)

FF Gußwerk (TLFA 1000, KLF, MTF, 19 Mann)

FF Mariazell (TLFA 3000, LKW-A, 10 Mann

FF Gollrad (KLF, 5 Mann)

FF Wildalpen (TLFA 2000, KLFA, KDO, MTF, 20 Mann)

FF Hinterwildalpen  (KLFA, 14 Mann)

FF Turnau (TLFA 3000, MTFA, 8 Mann)

FF Kapfenberg - Stadt (LKW-A  mit Hubschraubercontainer, LKW-3, 8 Mann)

BTF Böhler – Kapfenberg (GTLF 9000, 2 Mann)

FF Aflenz - Kurort (TLFA 2000, 6 Mann)

FF Parschlug (TLFA 3000, MTF, 8 Mann)

FF Pernegg (TLFA 3000, 6 Mann)

FF St. Marein (TLFA 3000, 7 Mann)

Bezirkskommando BM (KDO, 2 Mann)

Feuerwehrflugdienst Steiermark (1 Mann)

Feuerwehr gesamt: 24 Fahrzeuge mit 120 Einsatzkräften

Zwei Hubschrauber der Polizei (4 Mann)

Polizei Gußwerk (3 Mann)

Zwei Hubschrauber und ein Tankfahrzeug des Bundesheeres (6 Mann)

Rotes Kreuz Wildalpen (Sanitätsfahrzeug, 2 Mann)

Forstverwaltung der Gemeinde Wien (Tankwagen mit 9000 l und verschiedene Forstfahrzeuge, 21 Mann

Eingesetzte Kräfte gesamt: 156 Personen

 

Fotos vom zweiten Einsatztag (FF Mariazell)

 

 

 

Waldbrand in Gschöder - 1. Einsatztag

Am Sonntag, 29. April wurden die Feuerwehren des Abschnitts Maria-zell um 13.30 Uhr zu einem großflächigen Waldbrand in Gschöder, Gemeinde Gußwerk, gerufen. Im Bereich des Hochtürnach auf ca. 1100m Seehöhe waren rund 30 Hektar Waldgebiet von einem Waldbrand betroffen. Das Gelände ist extrem steil und der auftretende Steinschlag und der starke Südwind machte die Einsatzkräfte zu schaffen. Die Feuerwehren wählten zwei Angriffs-wege. Zum Einen wurde mit Hilfe von drei Hubschraubern der Polizei und des Bundesheeres die Brandbekämpfung aus der Luft begonnen, zum Anderen wurde ein Pendelverkehr mit Tank-löschfahrzeugen über einen Forstweg eingerichtet und der Brand mit Schlauchleitungen bekämpft. als Puffer dafür diente eine Großtanklösch-fahrzeug der BtF Böhler aus Kapfenberg. Es wurden 59 Löschflüge unternommen, die Tanklöschfahrzeuge transportierten insgesamt ca. 100.000 Liter Löschwasser aus der Salza zum Brandgebiet.
Die Brandbekämpfung wird am Montag, 30. April frühmorgens fortgesetzt.


Eingesetzte Feuerwehren:
FF Weichselboden (zuständige Ortsfeuerwehr - KLF mit 7 Mann)
FF Gußwerk (TLFA 1000, KLF, MTFA und 20 Mann)
FF Gollrad (KLF mit 6 Mann)
FF Mariazell (TLFA 3000, TLF 2000, LKW-A, MTFA, VF mit 31 Mann)
FF Wildalpen (KDO, MTF, TLFA 2000, KLFA, VF mit 26 Mann)
FF Hinterwildalpen (KLF mit 15 Mann)
FF Turnau (MTFA, TLFA 3000 mit 12 Mann)
FF Kapfenberg Stadt (LKW-A mit Hubschraubercontainer und 6 Mann)
BtF Böhler Kapfenberg (GTLF 9000, ATSF mit 4 Mann)
BFV Bruck/Mur (KDO, Presseteam mit 4 Mann)

Gesamt Feuerwehr: 128 Mann mit 22 Fahrzeugen

1 Hubschrauber Polizei und 2 Hubschrauber Bundesheer
Forstverwaltung der Gemeinde Wien mit 12 Forstfacharbeitern und einem Tankfahrzeug 9000 Liter
Rotes Kreuz Wildalpen, Polizei Gußwerk, Bundesheer (1 Tankfahrzeug)

Fotoalbum (Fotos BFV Bruck und FF Mariazell)