Ratgeber. Was tun nach einem Brand?

„Symbolbild, KI-generiert“

Sofortmaßnahmen nach Brandschäden:

  • Gesundheit checken. Rauch eingeatmet? Sofort ärtztlich abklären lassen. Achtung Symtome können verzögert auftreten. (Husten, Schwindel, Atemprobleme)
  • Konnten Sie den Brand selbst löschen, verständigen Sie trotzdem die Feuerwehr und ggf. die Polizei. Die meisten Brände sind Anzeigepflichtig.
  • Klären Sie mit Feuerwehr oder Polizei, ob eine Rückkehr in den betroffenen Bereich möglich ist.
  • Achten Sie auf verbleibende Glutnester.
  • Vorsicht vor instabilen Wänden oder Decken.
  • Leiten Sie verbliebene Rauchgase ins Freie ab (Öffnen von Fenstern, Außentüren, Dachfenster, Lichtkuppeln).
  • Nicht betroffene Bereiche gegen Verschleppung von Ruß schützen
    (Abschottung; feuchte Lappen/ Fußmatten in Übergangsbereichen auslegen).
  • Halten Sie sich nur so lange wie unbedingt nötig in betroffenen Räumen auf.
  • Informieren Sie Ihre Versicherung, wenn Sie eine Gebäude und/oder Haushaltsversicherung abgeschlossen haben und besprechen Sie mit Ihrer Ansprechpartnerin oder Ihrem Ansprechpartner die weitere Vorgehensweise.
  • Zustand festhalten: Dokumentieren Sie den Schaden so ausführlich wie möglich ggf. mit Protokoll und Fotos/Videos für die Versicherung. Sie haben die Nachweispflicht.
  • Achtung Brandrückstände sind giftig – Spezialfirmen beauftragen.
  • Kleidung Möbel etc.. entsorgen oder professionell reinigen lassen.
  • Fenster abdecken (gegen Wetter & Diebstahl)
  • Sichern Sie die Schadensstelle gegen unbefugtes Betreten.
  • Wasser- und Stromleitungen überprüfen lassen bevor sie wieder benutzt werden.
  • Wenn die Wohnung unbewohnbar ist: Freunde/Familie, Hotel
    (oft übernimmt die Versicherung die Kosten)
  • Nehmen Sie außer den wichtigsten Dokumenten und Wertsachen nur das nötigste mit.
  • Transportable elektronische Geräte in trockene, nicht vom Brand betroffene Räume auslagern.
  • Psychische Belastung ernst nehmen. Ein Brand ist ein traumatisches Erlebnis. Hilfe gibt es bei: Rotes Kreuz, Kriseninterventionszentrum

Quelle: FEUERWEHR.AT – Das Magazin des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes