Grenzübergreifender Rettungseinsatz bei der Vierersesselbahn in Mitterbach

39 Personen befanden sich auf dem  unteren Vierersessellift der Gemeindealpe in Mitterbach als der Lift um ca. 14.15 Uhr aufgrund eines technischen Defektes nicht mehr weiter betrieben werden konnte.

Sofort wurde ein gemeinsamer Rettungseinsatz der Einsatzkräfte von Bergrettung, Alpinpolizei, Feuerwehr und Rotem Kreuz gestartet. Länderübergreifend wurden auch die beiden Feuerwehren Mitterbach am Erlaufsee und Mariazell alarmiert um den Rettungseinsatz zu unterstützen. So konnten alle 39 Skifahrer in etwa 2,5 Stunden von den Bergrettungsteams und den beiden Hubschraubern (ÖAMTC C15 und BMI –Polizei) mittels Tauen und der Feuerwehr mittels Leiter aus der misslichen Lage befreit werden.

Lautsprecherdurchsagen und das schöne, wenn auch kühle Wetter erleichterte den Wartenden, darunter auch Kinder, ihre Lage. Zum Glück gab es keine verletzten Personen. Aufgabe der Feuerwehr war neben der Menschenrettung die Versorgung der geretteten Personen, die Verkehrsregelung und die Ausleuchtung des Hubschrauber Landeplatzes sowie des Sammelraumes. Eine gemeinsame Einsatzleitung koordinierte den anspruchsvollen Rettungseinsatz.

Die Feuerwehr Mariazell stand mit 18 Mann und 3 Fahrzeugen (KRFS, TLFA 3000, MTF) im Einsatz, insgesamt waren 100 Einsatzkräfte vor Ort. 

Laut Liftbetreiber ist ein Hydraulikschlauch im Bereich der Sicherheitsbremse geplatzt, die Sicherheitsbremse ist daraufhin eingerastet und ein Notbetrieb war nicht mehr möglich.
 
BERICHT: LFKUR P. Dr.Michael STABERL OSB
FOTOS: FF-Mariazell
 
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