Bronze – Silber und Gold für unsere Kameraden

Am Samstag dem 16. März 2019 sind die Atemschutzgeräteträger aus Mariazell zur Leistungsprüfung in Bronze Silber und Gold in Niederösterreich bei der FF Gresten angetreten.

In den letzten Jahren sind die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Mariazell mit Erfolg im eigenen und auch in anderen Bundesländern (Niederösterreich, Tirol, Kärnten) unterwegs, um sich die jeweiligen Leistungsabzeichen zu erarbeiten. Die Prüfungsregeln in den verschiedenen Bundesländern sind unterschiedlich. Aber genau das ist die Herausforderung für die Truppe aus Mariazell.

Auf den Zusammenhalt in der Truppe sind die beiden Atemschutzbeauftragten LM Jürgen Paukner und OLM Oliver Beigel stolz. Sobald sich ein Atemschutzgeräteträger eines der begehrten Leistungsabzeichen aus dem eigenen oder einem anderen Bundesland wünscht, springen andere Kameraden – die dieses Leistungsabzeichen bereits haben oder vieleicht selbst brauchen – ein, um den aus vier Mitglieder bestehenden Trupp zu vervollständigen und sich das Leistungsabzeichen zu holen.

Die Regeln besagen: Wer die Leistungsprüfung in Bronze besteht, muss zwei Jahre warten bis er zu Silber antreten darf und dann weitere zwei Jahre für Gold. Wer ein Leistungsabzeichen bereits hat, darf aber in der gleichen Prüfung immer wieder antreten um neue Florianis im Trupp zu Unterstützen.

Am Samstag sind in Gresten angetreten:

Leistungsprüfung Bronze: Peter Prenner, Pascal Zach, Daniel Zach, Tanja Potzgruber
Leistungsprüfung Silber: Bernhard Glitzner, Manfred Bruckbauer, Markus Pirkner, Oliver Beigel
Leistungsprüfung Gold: Daniel Zach, Markus Pirkner, Oliver Beigel, Jürgen Paukner

Die Leistungsprüfung in Niederösterreich erfolgt in vier Schritten. Die erste Station ist das Ausrüsten im Fahrzeug, die Atemschutzausrüstung wird im Fahrzeug in einer vorgegebenen Zeit aufgenommen.

Station 1 Ausrüsten im Fahrzeug

Bei der zweiten Station geht es um eine Personensuche und Menschenrettung aus einem stark verrauchten Raum.

Station 2: Personensuche und Menschenrettung aus einem verrauchten Raum.

Die dritte Station ist ein Löschangriff über eine Hindernisstrecke und bei der vierten und letzten Station werden die Geräte wieder überprüft und versorgt. Dabei müssen verschiedene Fragen zur Gerätekunde richtig beantwortet werden.

Alle drei Trupps haben am Samstag die Prüfung erfolgreich bestanden und können sich ihr verdientes Leistungsabzeichen mit in die Steiermark nehmen.

Mit einem aus Eisen gegossenen Heiligen Florian bedankt sich HBI Werner Svatek und LM Jürgen Paukner für die nette Aufnahme und die langjährige Gastfreundschaft bei EOBI Gerhard Rumpl und HBI Herbert Leichtfried.

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